Webradio und Livestream

Spezialtipp

Phantome

Bild: SWR/Patricia Neligan

Donnerstag, 22:03 Uhr SWR2

SWR2 Hörspiel-Studio

Phantome

Unter Verwendung von Texten aus Racines "Phädra" und Marcel Prousts "Sodom und Gomorrha", Komposition und Regie: Hermann Kretzschmar. Sprecher: Markus Meyer

Tagestipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

In Vertretung ... Von Arthur Sellings Roboter verweigern Kolonialisierung des Alls Übersetzung aus dem Englischen: Hans-Ulrich Nichau Bearbeitung: Ernst Günther Roboter Dee: Heiner Schmidt Jacques: Norbert Kappen Staatspräsident: Helmut Peine Sabin: Otto Rouvel Floyd: Richard Münch Reporter: Kurt Postel Regie: Hans-Gerd Krogmann Produktion: WDR 1968

Konzerttipp

Heute, 19:30 Uhr Ö1

Das Ö1 Konzert

Ivo Kahánek, Klavier. Antonin Dvorak: a) Poetische Stimmungsbilder op. 85; b) Suite A-Dur op. 98, "Amerikanische"; c) Silhouettes op. 8 * Zugaben: Leos Janacek: Unsere Abende, Nr. 1 aus "Auf verwachsenem Pfade" * Frédéric Chopin: Etude cis-Moll op. 10/4 (aufgenommen am 6. September 2020 im Rudolfinum in Prag im Rahmen des "Internationalen Dvorak Musikfestivals Prag 2020"). Präsentation: Stephanie Maderthaner Als Antonin Dvorak seine "Poetischen Stimmungsbilder" op. 85 für Klavier schrieb, meinte er dazu: "Es wird allerdings schade sein, dass wahrscheinlich nur wenige Pianisten so viel Mut haben werden, sie alle nacheinander zu spielen- aber nur dann kann sich der Hörer die richtige Vorstellung machen, was ich dachte - denn diesmal bin ich nicht nur absoluter Musiker, sondern Poet". Der 1979 geborene tschechische Pianist Ivo Kahánek hatte "den Mut" sich nicht nur den "Poetischen Stimmungsbildern" von Dvorak zu widmen, sondern auch anderen Klavierzyklen von ihm. Ein ungewöhnliches und spannendes Programm, aufgenommen im Rahmen des Dvorak Musikfestivals in Prag.

Hörspieltipp

Heute, 19:04 Uhr WDR3

WDR 3 Hörspiel

In Vertretung ... Von Arthur Sellings Roboter verweigern Kolonialisierung des Alls Übersetzung aus dem Englischen: Hans-Ulrich Nichau Bearbeitung: Ernst Günther Roboter Dee: Heiner Schmidt Jacques: Norbert Kappen Staatspräsident: Helmut Peine Sabin: Otto Rouvel Floyd: Richard Münch Reporter: Kurt Postel Regie: Hans-Gerd Krogmann Produktion: WDR 1968

Featuretipp

Heute, 09:45 Uhr Ö1

Radiokolleg - Lexikon der österreichischen Popmusik

The Base, Chronopop, Dives, Der Nino aus Wien (2). Gestaltung: Sabine Nikolay, Thomas Mießgang, Alexandra Augustin, Stefan Niederwieser *Werner "Chrono" Popp* Der Gitarrist, Komponist, Arrangeur, Produzent (und gelegentliche Sänger) Werner "Chrono" Popp starb am 4. Juli 2019 im Alter von 65 Jahren an einer Krebserkrankung. Mehr als vier Jahrzehnte lang war er ein bedeutender Teil der Wiener Musikszene, ohne je ins Rampenlicht zu drängen. Er lieferte eher die Hintergrundstrahlung für unterschiedliche Epochen, beginnend mit Punk und New Wave und dann sich in Film- und Fernsehmusik, Soul-Retrospektiven und Ska-Revival verzweigend. Seinen kommerziellen Höhepunkt erlebte er in den neunziger Jahren: Mit der Band Hip Hop-Finger, deren Hit "Boundaries" noch heute nachklingt und als musikalischer Direktor der "Nette Leit Show" von und mit Kurt Palm und Hermes Phettberg - einem der letzen Kultformate, das der ORF hervorgebracht hat. Davor und danach gab es mal mehr, mal weniger Erfolg, häufig auch nicht auf der Bühne, sondern an den Reglern des Audiorama-Studios, das er jahrelang gemeinsam mit Hans Holler betrieb und durch das die halbe Wiener Postpunk-Generation hindurchgeschleust wurde. Doch das "Success-Paradigma" war für Chrono ohnehin nicht entscheidend. Ihm ging es nicht um Geld oder Glamour, sondern um Attitude und um eine höchstpersönliche Vorstellung von einem "richtigen Leben im falschen" - durchaus auch mit einem Hang zur Mikro-Inszenierung (mit Hawaiihemden konnte er sich genauso liebevoll und detailliert beschäftigen wie mit unterschiedlichen Gitarrenmodellen). Dass ihm deshalb Künstler wie David Bowie oder Brian Setzer (Stray Cats) und Stilrichtungen wie Mod, Northern Soul, Ska und, in geringerem Maße, Blues und Rockabilly nahestanden, liegt in der Natur der Sache. Wie er sich überhaupt in seinen reiferen Jahren eher als Traditionalist mit konservatorischem Ethos verstand, denn als verzweifelt berufsjugendlicher Pseudo-Innovator, der jedem gerade angesagten "heissen Scheiss" hinterherläuft. Mit Chrono Popp ist ein kreativer Geist verschwunden, der zwar (Gottseidank!) kein Offizier war, jedoch ein Gentleman. Man tut sich, durchaus ungewöhnlich in Wien, schwer, Leute zu finden, die schlecht über ihn reden. Chrono Popp hatte eine unaufdringliche aber effektive Art, einen Laden am Laufen zu halten und ein Projekt voranzutreiben und dabei einen guten Spirit aufrechtzuerhalten. Und er hat mehr witzige, originelle und sampletechnisch ausgereifte Musik hinterlassen, als im öffentlichen Bewusstsein gespeichert ist. Einiges davon soll am 10. Februar in Form eines Re-Enactment noch einmal aufgeführt werden, darunter: Hip Hop Finger, Musikkreis MS-20, Chrono Popp and the Sorry Babies und noch ein paar Spezial-Effekte/ Projekte. L´Chaim - auf das Leben und auf die Musik. Gestaltung: Thomas Mießgang

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SWR 2

Charles Dickens: Lebensgeschichte und gesammelte Erfahrungen David Copperfields des Jüngeren (5/5)

Im fünften Teil des Lieblingsromans von Charles Dickens verliert David Copperfield seine Freunde und begibt sich auf die Reise.

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